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Das Bild stammt von sansreproache. |
Im Schnitt brechen Studierende dieser Fächer ihr Studium zu 20 % ab. Im ersten Semester liegt dieser durchschnittliche Prozentsatz sogar bei 28 %. Dabei kann der prognostizierte Fachkräftemangel in Deutschland um zwei Drittel gesenkt werden, würde die Abbrecherquote nur um die Hälfte gesenkt werden.
Bis jetzt haben wir aber nur die Abbrecher betrachtet. Bezieht man die Quote derjenigen mit ein, welche den Studiengang wechseln, kommt man auf 40 % der MINT-Studenten, welche ihr Studienfach nicht beenden. In allen anderen Fächern liegt die Quote bei 23 %.
Als Gründe für den Abbruch wurden zumeist Leistungsprobleme ermittelt. Das heißt, die Anforderungen der Studienrichtung wurden als zu hoch empfunden. Ein weiterer Grund war die zu hohe finanzielle Belastung.
Um die Abbrecherquote zu Verringern und die Anzahl der Studieninteressierten zu erhöhen, werden durch die Studie mehrere Lösungsansätze geboten:
- Die Vorbildung in naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächern erhöhen.
- Studienbedingungen an den Hochschulen attraktiver gestalten und dafür vermehrt Werben.
- Die Beschäftigungsbedingungen in den MINT-Berufen attraktiver zu gestalten.
Die komplette Studie "Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen" des Stifterverband für die deutsche Wirtschaft findet ihr unter stifterverband.info/publikationen_und_podcasts/positionen_dokumentationen/mint_hochschulstrategien_2011/mint_hochschulstrategien_2011.pdf.
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